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 Rundschreiben 19. Januar 2010

19.01.2010     Berlin und Port-au-Prince

Liebe Interessenten, Paten, Spender und Freunde unserer Arbeit in Haiti!

19.01.01 - abends

Liebe Interessenten, Paten, Spender und Freunde unserer Arbeit in Haiti!

Mein Termin bei Beckmann war ein voller Erfolg. Viele positive Kommentare, Reaktionen und vor allem Spenden für unsere dringlichste Hilfe durften wir registrieren.

Ein Höhepunkt heute war die Sondersendung des Berliner Rundfunks extra für HaitiCare. Von 6:00 Uhr bis 10:00 Uhr konnten die Hörer spenden und Musikwünsche äußern. Danach ging es ohne mich – aber mit mir als Tonkonserve – weiter. Das Ergebnis war wunderbar, und wir danken nicht nur dem einzigartigen Team des Berliner Rundfunks, wir danken allen Spendern, die so wunderbar und spontan reagiert haben.

Kurz konnte ich eben mit Natacha sprechen:

Wie berichtet hatte Natacha sich mit Hilfsgütern und einem bewaffneten Sicherheitsmann auf die Rückreise nach Port-au-Prince begeben, nachdem sie sieben verletzte Kinder und unsere Kinder aus dem Waisenhaus nach Santo Domingo in klinische und familiäre Obhut brachte.

In Port-au-Prince konnte ich Natacha nicht erreichen. Nun befindet sie sich auf dem Weg nach Santo Domingo bereits auf Dominikanischem Gebiet mit drei erheblich verletzten Kindern. Dieses Mal hatte sie an der Grenze kein Geld entrichten müssen, weil sie in einem Dominikanischen Fahrzeug mit einem Dominikanischen Fahrer und dem Dominikanischen Sicherheitsmann fuhr. Sie wird ihre drei Kinder in einer privaten Klinik unterbringen. Die anderen Krankenhäuser sind überfüllt und können trotz allen guten Willens keine Patienten mehr aufnehmen.

WICHTIG IST, DASS NATACHA ALLE HILFSGÜTER AN DIE VERBLIEBENEN FAMILIEN IN UNSERER GEGEND VERTEILEN KONNTE. BISLANG HABEN SICH NUR WENIGE HELFER IN DER GEGEND SEHEN LASSEN, SO DASS DIE MENSCHEN DORT AUF SICH SELBST GESTELLT SIND. DIE WASSERKNAPPHEIT IST AM SCHLIMMSTEN, DENN AUCH UNSER WASSERTANK IN DER SCHULE UND UNSERE VORRÄTE SIND AUFGEBRAUCHT!

Derzeit sind wir in Gesprächen mit einer in der DomRep tätigen Hilfsorganisation, die zur Aufnahme unserer Kinder bereit ist. Wir werden darüber berichten.

Wir haben Nachricht von unsere befreundeten Familie, um die wir uns schmerzlich Sorgen bereitet haben. SIE LEBEN!!!!

Liebe Paten, Stamm- und (noch) uns unbekannt Spender, Ihre Solidarität mit uns und unserer Arbeit ist wunderbar….

…das mach demütig – wir sind stolz auf Sie - DANKE!!!!

Bitte sehen Sie uns nach, dass wir in diesem Augenblick alle Kraft nach Haiti lenken und wir nicht alle Mails beantworten können. Wer tausend Mails am Tag erhält – neben der Öffentlichkeitsarbeit, neben unzähligen Telefonaten – der freut sich sehr. Aber er – und das sind WIR – benötigen Zeit für die Abarbeitung. Danke für Ihr Verständnis…..

Wir arbeiten mit Hochdruck an den Abbuchungsaufträgen, und wir danken allen, die uns mit Ihrer Spende bedenken. Wir danken auch den vielen lieben Menschen, die für HaitiCare e.V. Werbung betreiben und Sammlungen organisieren.

DIE SOFORTHILFE WIRD SICH IN EINIGEN WOCHEN IN EINE AUFBAUHILFE WENDEN! AUCH HIER HABEN WIR MIT NATACHA BEREITS PLÄNE! ZUNÄCHST ABER GILT ES, DEN MENSCHEN IN IHRER NOT ZU HELFEN! BITTE SPRECHEN WEITER ÜBER UNSERE EHRENAMTLICHE ARBEIT FÜR HAITI. WIR FREUEN UNS, WENN SIE UNS WEITEREMPFEHLEN UND UNS MIT IHREN WERTVOLLEN SPENDEN UNTERSTÜTZEN!

WIR HOFFEN UND BANGEN, DASS NATACHA UNVERSEHRT PORT-AU-PRINCE ERREICHT.

WIR MELDEN UNS MORGEN WIEDER BEI IHNEN…..

SPENDEN SIE BITTE AUF DAS UNTEN STEHENDE KONTO MIT DEM STICHWORT:

„ ERDBEBEN-SOFORTHILFE FÜR HAITI“

…und vergessen Sie Ihre Adresse nicht…..

Unsere Hilfe funktioniert – klein – unbürokratisch – effektiv.

Ihre Spenden gelangen zu hundert Prozent zu den Bedürftigen. Wir von HaitiCare e.V. arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Und wir als Gründer zahlen sämtliche Verwaltungskosten aus eigener Tasche. Das funktioniert, weil wir klein – und effektiv arbeiten können!

Wir halten sie – wie gewohnt – auf dem Laufenden. Bleiben Sie uns gewogen

Danke für Ihre Hilfe und

herzliche Grüße von Natacha und

von Michael Kaasch, Barbara Kaasch und dem Rest unserer Familie

P.S.: Verzeihen Sie mir bitte Schreibfehler – ich habe ein gewisses Schlafdefizit


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