Natacha war wieder mal unterwegs:

Natacha's Job ist noch immer nicht ruhiger geworden. Die Kosten für eine Auslagerung der Kinder in die Nähe von Jeremie ist finanziell unmöglich. Das Geld, das wir dafür ausgeben müssten, würde uns am Ende am Schulneubau fehlen. Wir suchen nach Alternativen unsere Kinder in PaP schulmäßig zu versorgen.

Zur Zeit gibt es leider nur wenig Schulunterricht in Port-au-Prince. ABER: unsere Lehrkräfte, die wir – was in Haiti total unüblich ist – weiterhin bezahlen, versammeln einzelne Gruppen um sich und beschäftigen sich mit unseren Kindern. Versorgt werden unsere Kleinen und auch deren Familien über unsere Küche. Diese befindet sich in unseren Neubau, dem einzigen erhaltenen Gebäude. Das ist ein Segen für die Menschen in unserer Gegend.

Die Planungen für den Neubau sind schwierig. Die Architekten in Haiti haben zur Zeit sehr viel zu tun, sind teuer …..und wir kommen in Deutschland mit unseren Planungen noch nicht so recht weiter, weil wir viele Angaben aus Haiti benötigen.

Natacha ist dabei mit den Anwohnern der kleinen Straße, Ruel Petrel, die zu unserer Schule führt, zu verhandeln, damit wir eben diese Straße für den Zugang mit Lastwagen, verbreitern können und nicht jeden einzelnen Stein und jeden Sack Zement per Hand/Kopf über lange Strecken transportieren müssen. Das ist eine große Aufgabe.

An diesem Wochenende befindet sich Natacha erneut in der DomRep. Sie hat wieder wichtige Dinge einzukaufen, hat nach unseren Kindern zu sehen, sich um ihre eigene Gesundheit zu kümmern und sich um unseren schwerkranken Jungen zu sorgen, der noch immer schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Er war unter dem Haus seiner Mama einen Tag verschüttet und hat schwere Verbrennungen an den Ohren, im Genitalbereich und an den Händen erlitten. Seine kleinen Fingerchen kann er noch immer nicht bewegen und ausstrecken. Ob er je wieder einen Stift halten, malen und schreiben kann, ist noch immer ungewiss. Wir sind dabei - mit Hilfe von unserer HaitiCare-Botschafterin - Vanessa Banaschewski - eine dominikanische Ärztin, die in Deutschland studiert hat, einzuschalten. Ergebnisse werden wir hoffentlich nächste Woche vermelden können.

WAS WIR VON IHNEN BENÖTIGEN? WIR BENÖTIGEN IHRE SOLIDARITÄT UND IHRE HILFE!
WIR HABEN UNZÄHLIGE AUFGABEN, DIE NOCH ZU BEWÄALTIGEN SIND UND WIR FREUEN UNS, DASS WIR SIE HABEN!

Wir appellieren an Ihre Hilfe und ihr Herz für große vor uns liegende Aufgaben. Wir appellieren für unsere Kinder und deren Familien! Wir wollen und müssen sehr schnell handeln, denn jeder Tag ohne unsere Hilfe ist ein verlorener Tag für unsere Kinder. Helfen Sie uns, jeden Tag mit Herz, Liebe und Hilfe zu erfüllen – DANKE!

Bitte helfen Sie uns dabei!