DER UMGANG MIT DEN GROSSEN DIESER WELT:

Wir haben als jahrzehntelange Kunden und als kleiner Verein um KULANZ gebeten, weil einfach die Telefonkosten, die wir aus eigener Tasche tragen und NICHT aus der Spendenkasse nehmen, extrem angestiegen sind.

Hier die Antwort der TELEKOM:
Sehr geehrter Herr Kaasch,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir begrüßen Ihr Engagement sehr, müssen Ihnen aber mitteilen, dass wir auf Grund von Einsparungen bei Subventionen und allgemein leerer Kassen an unserer Entscheidung festhalten. Wir, als Konzernzentrale, erhalten täglich mehrere Anfragen nach Unterstützung von Projekten, Veranstaltungen und Vereinen. Unser Konzern ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und mit zahlreichen Partnerschaften - in den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft, Soziales, Umwelt und Nachhaltigkeit, Sport und Kultur, Jugend und Bildung sowie Forschung und Innovation - sehr aktiv. Ein weiterer Schwerpunkt, neben der bestehenden Sportförderung, liegt hierbei auf sozialen Projekten der Kinder- und Jugendarbeit sowie auf dem Bereich Bildung. Auf Grund dieser bestehenden Kooperationen haben wir nicht die finanziellen Möglichkeiten, alle Anfragen zu erfüllen.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen bei der
weiteren Sponsorensuche viel Erfolg.
….Ende der Telekom Mail.
VODAFONE….
hat sinnigerweise bis gestern gewartet, bis Haiti aus den Schlagzeilen verschwunden ist, um uns eine Absage zu erteilen. Diese wurde uns dann telefonisch mitgeteilt. Auch vodafone habe bereits Haiti mit Hilfe unterstützt und hat somit keinen weiteren finanziellen Spielraum.
Bilden Sie sich zu diesem Thema Ihre eigene Meinung.

UNSERE FREUNDIN HANNA KÜMMERT SICH AUF EIGENE KOSTEN UM UNSERE KINDER, DIE WIR IN DER DOMREP BEHÜTEN.

Ich darf einen Auszug Ihrer Mail an Sie weitergeben:

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

bitte habt Verstaendnis fuer Sammel-mails von mir. Das Internet-Cafe hat zuweilen Oeffnungszeiten, die mit meinen Pausen nicht immer vereinbar sind. Ausserdem sind Eure Fragen oft aehnlich, da bietet sich eine gemeinsame Antwort an.
Der kleine Junge, der aus den Truemmern von Port-au-Prince in die Dom gerettet wurde, befindet sich immer noch im Krankenhaus. Die Besuchsmoeglichkeiten sind strickt auf die Zeit zwischen 14 und 15 Uhr begrenzt. Seine tapfere Mutter wohnt seither im Flur! des Hospitals und schlaeft dort auch in/auf einem Plastikstuhl. Der Kopf des Jungen ist weiterhin verbunden, es wurde ihm Haut transplantiert, diese scheint an den Handruecken angewachsen zu sein. Vor 14 Tagen konnte er die Finger strecken, dann wurde er am Handgelenk operiert und die Finger bleiben krallenartig. Wir warten dringend auf die Diagnose einer einheimischen Aerztin, die in Deutschland studiert hat Mein Deutsch-Kurs hat den Sinn 6 jungen Frauen aus Haiti eine taegliche Struktur zu bieten, ohne sie der Belastung (Ueberforderung) von Unterricht auf Spanisch auszusetzen. Ausserdem eroeffnen sich weitere Moeglichkeiten nach Fortsetzung meines Anfangsunterrichtes. Natuerlich weiss ich auch, dass ich nur kleinste Grundlagen vermittele.
Ausserdem bleiben meine Damen zusammen und sprechen immer wieder ueber den Horror des Erdbebens, das kleinste Geraeusch erschreckt. Ich hoere zu und bin ganz still…..
Der zusaetzliche Unterricht auf Spanisch konnte noch nicht erteilt werden. Nachher habe ich erneut ein Treffen in einer Kirchengemeinde. Da wird sich doch wohl endlich ein Lehrer, eine Lehrerin fuer uns finden. Bei allen Themen bleibe ich am Ball.
Ganz nebenbei lerne ich unendlich viel: In dieser BRD leben wir auf Rosenblueten im Paradies!
Kusschen mit Sonne an alle, Hanna


Wir hatten am 28.02.2010 eine tolle Benefizveranstaltung zu Gunsten von HaitiCare in Berlin. Wir danken den Musikern und den Veranstaltern.

Am Wochenende findet in Neuss ein Flohmarkt und eine Versteigerung zu Gunsten von HaitiCare statt. Auch hier herzlichen Dank.

Herzlichen Dank auch an alle, die wir hier nicht erwähnt haben. Eure Bereitschaft uns und damit auch der Schule in P-a-P und den Kindern zu helfen, ist phantastisch. MACHT WEITER SO: Wir haben noch viel zu tun.